Dank der Zunahme der Produktion von synthetischen Diamanten zur Verwendung in Schmuck hat es dementsprechend eine enorme Verbesserung der Farbe und Reinheit von laborgezüchteten Diamanten und eine Zunahme des Karatgewichts gegeben. Gemmologen und Juweliere geben zu, dass es mit der Verbesserung der Qualität von künstlichen Diamanten immer schwieriger wird, diese Edelsteine zu unterscheiden, da ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften denen natürlicher Diamanten sehr ähnlich sind. In den letzten 30 Jahren hat das Labor des Gemological Institute of America (GIA) jedoch synthetische Diamanten umfassend analysiert und untersucht, um sie von natürlichen Diamanten unterscheiden zu können. Tatsächlich berichtet die GIA, dass sie nur eine geringe Anzahl an künstlichen Diamanten gesehen haben, die unwissentlich für ihre offiziellen Bewertungsberichte eingereicht wurden.
Die GIA listet viele der charakteristischen visuellen Merkmale der beiden Arten von synthetischen Diamanten auf:
- HPHT synthetisch CVD synthetisch
- Ungleichmäßige Farbverteilung / gleichmäßige Farbverteilung
- Maserung / keine Maserung
- Ungewöhnliche Fluoreszenzfarben
- Fluoreszenzfarbmuster
- Gelegentliche Phosphoreszenz
- Einschlüsse von Metallschmelzmittel / gelegentliche dunkle punktförmige Einschlüsse
- Keine Dehnungsmuster / streifenähnliche Dehnungsmuster
- Mögliche Inschrift am Gürtel.
The visual features of synthetic diamonds that the GIA have identified are based upon the characteristics displayed by a number of these man-made diamonds. However, it is worth bearing in mind that, like natural diamonds, not all lab-created diamonds will display all of these features. Therefore, identifying a synthetic diamond should be based on the diamond evidencing as many specified features as possible.
Synthetic diamonds made by the process of CVD have different gemological properties than HPHT lab-created diamond grown material.
Die visuellen Merkmale synthetischer Diamanten, die das GIA herausgestellt hat, basieren auf den Merkmalen, die bei einer Reihe eben dieser künstlichen Diamanten festgestellt werden konnten. Bitte beachten Sie, dass, ähnlich wie bei natürlichen Diamanten, nicht alle laborgezüchteten Diamanten unbedingt alle diese Merkmale aufweisen. Daher sollte die Erkennung von synthetischen Diamanten darauf basieren, dass die jeweiligen Diamanten so viele spezifische Merkmale wie möglich aufweisen.
Synthetische Diamanten, die mit dem CVD-Verfahren hergestellt werden, haben andere gemmologische Eigenschaften als im HPHT-Labor gezüchtete Diamantmaterialien.
Künstliche farbige Diamanten, die mit dem HPHT-Verfahren hergestellt wurden, weisen sehr oft eine ungleichmäßige Färbung auf. Das liegt daran, wie Verunreinigungen, z. B. Stickstoff oder Bor, während der Bildung in die synthetischen Diamanten eingebaut werden. Natürliche Diamanten weisen sehr selten eine gewisse Farbzonenbildung auf, aber nicht in dem geometrischen Muster von HPHT-laborgezüchteten Diamanten. Die Farbzonierung bei farbigen, künstlichen HPHT-Diamanten beruht auf den unterschiedlichen Kristallflächen, die zu anderen Mustern führen als bei natürlichen Diamanten. Im Gegensatz dazu weisen mit CVD erzeugte synthetische Diamanten typischerweise eine recht gleichmäßige Färbung und ein streifenähnliches Dehnungsmuster auf. Außerdem verfügen Sie über ein hohes Maß an Klarheit mit wenigen, und wenn dann nur kleinen dunklen Kohlenstoffeinschlüssen.
Bei HPHT-laborgezüchteten Diamanten kann man oft den Einschluss von verfestigtem Metallschmelzmittel sehen. Dieses erscheint im Durchlicht schwarz und undurchsichtig, zeigt aber im Auflicht einen fast metallischen Glanz. Dies wird durch die Schmelzmetalllegierung verursacht, die verwendet wird, um den künstlichen Diamanten zu züchten und Elemente wie Nickel, Kobalt und Eisen enthält. Tatsächlich können synthetische Diamanten mit einem hohen Anteil an metallischen Einschlüssen mit einem Magneten aufgenommen werden. Laborgezüchtete Diamanten, die mit dem CVD-Ansatz hergestellt wurden, formen sich anders; daher haben sie keine metallischen Einschlüsse. Einige natürliche Diamanten enthalten dunkle Einschlüsse aus Graphit oder einem anderen Mineral, aber diese Einschlüsse haben keinen metallischen Glanz.
Wenn ein natürlicher Diamant zwischen zwei Polarisationsfiltern untersucht wird, die in einem 90-Grad-Winkel angeordnet sind, zeigt er oft ein helles Kreuzschraffur- oder Mosaikmuster aus Interferenz- oder „Verzerrungs“-Farben. Dies liegt an den Belastungen, denen der natürliche Diamant ausgesetzt ist, während er sich im Erdmantel bildet oder während seines Durchbruchs an die Oberfläche. Da künstliche Diamanten in einer kontrollierten Umgebung ohne Druckschwankungen oder Änderungen des Spannungsniveaus gebildet werden, weisen sie dementsprechend keine oder nur leicht gestreifte Belastungsmuster auf. Das, wie von der GIA herausgestellte Hauptproblem liegt in der Identifizierung sehr kleiner Steine oder Melée-Diamanten, die sowohl natürliche als auch laborgezüchtete synthetische Diamanten umfassen können. Um den Schmuckhandel darin zu unterstützen, diese Herausforderung zu meistern, hat die GIA ein automatisiertes Tool entwickelt, welches die Prüfung sehr kleiner Diamanten ermöglicht. Im Rahmen ihres laufenden Forschungsprogramms zu künstlichen Diamanten haben sie vor Kurzem eine CVD-Züchtungsanlage eingerichtet, in der sie ihre eigenen synthetischen Diamanten zu Studienzwecken herstellen können.
Die beste Möglichkeit für einen Verbraucher, herauszufinden, ob ein Diamant natürlich oder laborgezüchtet ist, besteht darin, beim Kauf eines Edelsteins immer ein Zertifikat anzufordern. Sie sollten niemals Diamanten ohne ein solches Zertifikat kaufen. Vom GIA oder IGI ausgestellte Diamantzertifikate (siehe unten) geben an, ob es sich bei dem Stein um einen laborgezüchteten oder natürlichen Diamanten handelt.